Napf der Zukunft

NAPF DER ZUKUNFT

Deine Info-Webseite mit aktueller Forschung zu Hundeernährung.

Gesunde Hunde, gesunde Umwelt – der Napf der Zukunft ist pflanzenbasiert!?

Die Idee hinter dem Projekt Napf der Zukunft ist, Hundehalter:innen einen kompakten Überblick über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur gesunden und nachhaltigen Hundeernährung zu geben. Unser Team aus Tierärzt:innen und Ernährungsexpert:innen hat dafür die aktuellsten Studien ausgewertet – mit überraschend klaren Ergebnissen: Auch pflanzenbasierte Rezepte können Hunde vollwertig versorgen und zugleich den ökologischen Pfotenabdruck deutlich verringern.

Wir wollen keine Dogmen verbreiten, sondern informieren, einordnen und zum Nachdenken anregen. Warum pflanzliche Fütterung funktioniert, worauf man achten sollte und welchen Einfluss sie auf Gesundheit, Umwelt und Tierwohl hat, erfährst du auf den folgenden Seiten.

Auch kleine Schritte zählen: vegetarisch, flexitarisch oder ganz pflanzlich – jeder Napf macht einen Unterschied.

Hundeernährung

Das Hundefutter von Morgen

Gesunde, pflanzenbasierte Ernährung für unsere Hunde! Ist das möglich? 
Hier erfährst du, was die Forschung dazu sagt.

Du willst die Ergebnisse selbst nachlesen? Hier findest du die Studie von Knight et al.,2024.

Disclaimer: Alle Aussagen zur pflanzenbasierten Hundeernährung beziehen sich auf vollständige, ausgewogene (FEDIAF‑konforme) pflanzliche Alleinfutter – nicht auf selbst gekochte und/oder unausgewogene Diäten.

Was brauchen Hunde wirklich?

Hunde sind seit Jahrtausenden domestiziert – ihr Verdauungssystem ist nicht mehr das eines Wolfs. Entscheidend ist die Nährstoffabdeckung, nicht die Nährstoffquelle: Gut formulierte pflanzliche Kost ist complete & balanced (Linde et al.,2024).

Key Findings zur pflanzenbasierten Ernährung für Hunde

DOMESTIZIERTER HUND ≠ WOLF
Hunde können Stärke verwerten – pflanzliche Kost ist physiologisch möglich.

PROTEINVERWERTUNG ~80–85 %
Verdaulichkeit vergleichbar mit fleischbasierten Diäten (bei guter Rezeptur).

COMPLETE & BALANCED
Wichtig ist FEDIAF-konforme Nährstoffdeckung eines Futters.
Ob die Nährstoffquelle tierisch oder pflanzlich ist spielt keine Rolle für Hunde.

LANGZEIT-SICHERHEIT
Ausgewogene vegane Fütterung ist auch nach 12 Monaten gesund für Vierbeiner.

AKZEPTANZ
Eine hohe Futterakzeptanz für veganes Futter.

MIKROBIOM & OUTPUT
Oft besserer Kotgeruch/-konsistenz bei pflanzlicher Kost (angepasstes Mikrobiom).

FÜR WEN BESONDERS SPANNEND?

🐾 Hunde mit Allergien/Unverträglichkeiten welche oft durch gängige tierische Proteine oder minderwertige Inhaltsstoffe ausgelöst werden.

🐾 Menschen die Tierleid vermeiden wollen.

Mythen und Fakten

FAKT 1:
Hunde werden von Menschen seit 10 000 Jahren domestiziert – sie haben sich an das Leben mit Menschen angepasst, auch ihr Verdauungssystem hat sich verändert.

Hunde können, anders als Wölfe, von Stärke liefernder Nahrung (Pflanzen) gut leben. Sie besitzen genetische Anpassungen (z. B. das Enzym Amylase), die ihnen ermöglichen, pflanzliche Kohlenhydrate wie Stärke effizient zu verwerten – sie haben eine ca. 30-fach höhere Amylase-Aktivität als Wölfe entwickelt. Dies ist entscheidend für die Stärkeverdauung bzw. Energiegewinnung aus pflanzlichen Futterquellen.

DAHER SIND HUNDE KEINE REINEN FLEISCHFRESSER, WIE WÖLFE. FACHLICH GELTEN SIE ALS ALLESFRESSER (OMNIVOREN).

EXPERTE BESTÄTIGT DIESEN FAKT:

Die wissenschaftlichen Publikationen: Axelsson et al., 2013, Brociek et al., 2025, Linde et al., 2024

FAKT 2:
Neueste Studien zeigen, dass gut formulierte vegane Hundefutter eine hohe Protein- und Aminosäuren-Verfügbarkeit (~80–85 %) erzielen, absolut vergleichbar mit fleischbasierten Diäten.

ENTSCHEIDEND IST DIE VOLLSTÄNDIGE NÄHRSTOFFABDECKUNG DES FUTTERS – KONFORM MIT DEN FEDIAF-LEITLINIEN. DIE HERKUNFT DES PROTEINS IST FÜR DEN HUND NICHT ENTSCHEIDEND.

EXPERTE BESTÄTIGT DIESEN FAKT IM INTERVIEW:

Die wissenschaftlichen Publikationen: Linde et al., 2024, Liversidge et al., 2023, Roberts et al., 2023

FAKT 3:
JA, DIESER MYTHOS STIMMT – MEHRERE AKTUELLE STUDIEN ZEIGEN, DASS:

  1. weniger „Fäulnisstoffe“ in veganem Hundekot enthalten sind.
  2. oft ein „günstigeres“ Darmprofil bzw. Anpassungen im Mikrobiom stattfinden, durch welche weniger unangenehme Gerüche im Kot entstehen.
  3. Praxisberichte decken sich: Auch Hundehalter berichten von weniger „stinkenden Winden“ und besserer Kotqualität nach Umstieg auf ein vollwertiges veganes Futter.

 

WICHTIG: Der Effekt setzt voraus, dass das Futter vollständig und ausgewogen formuliert ist (nach FEDIAF). Schlechte Rezepturen – ob vegan oder fleischbasiert – können das Gegenteil bewirken.

 

Die wissenschaftlichen Publikationen: Roberts et al., 2023, Liversidge et al., 2025, Knight et al., 2024

FAKT 4:

Eine große Umfrage, in der 2308 europäische Hundehalter zum Fressverhalten ihrer Vierbeiner befragt wurden, kam zum Ergebnis: vegan gefütterte Hunde zeigen keine Unterschiede bezüglich der Akzeptanz ihres Futters verglichen mit konventionell gefütterten Hunden; Rohfütterung lag im Vergleich minimal vorne.

 

FAZIT: VEGANES FUTTER WIRD VON HUNDEN GENAUSO GERN GEFRESSEN.

 

Falls es beim ersten Versuch nicht geklappt hat, einfach eine andere Geschmacksrichtung probieren. Ähnlich wie bei herkömmlichem Futter unterscheiden sich die Vorlieben der Hunde.

 

Die wissenschaftliche Publikation: Knight & Satchell, 2021

Hundeernährung in a nutshell...

Nach all diesen Informationen stellt sich die Frage: kann veganes Futter unter Umständen sogar gesünder sein für meinen Hund?

Studienlage & wissenschaftliche Erkenntnisse

Keine gesundheitlichen Nachteile bei veganer Ernährung

Aktuelle Studien zeigen ein insgesamt sehr positives Bild der veganen Hundeernährung. Bisher wurden keine gesundheitlichen Nachteile bei Hunden gefunden, die ausgewogen vegan gefüttert werden. Für eindeutige Aussagen zur langfristigen Überlegenheit fehlen jedoch noch umfassende Langzeitstudien.

Hinweise auf gesundheitliche Vorteile

Kontrollierte Studien zeigen erste Vorteile: Vegan ernährte Hunde hatten bessere Blutfettwerte (niedrigeres Cholesterin, weniger Triglyceride) und weniger entzündungsrelevante Marker wie einen geringeren Neutrophilenanteil.

Geringere Häufigkeit von Allergiesymptomen

Allergiesymptome traten tendenziell seltener auf – plausibel, da tierische Proteine wie Rind, Huhn oder Milchprodukte zu den häufigsten Allergenen bei Hunden gehören.

Fachgerechte Formulierung & Studienausblick

Veganes Hundefutter muss fachgerecht formuliert und vollständig mit allen essenziellen Nährstoffen angereichert sein. Unter dieser Voraussetzung zeigen Hunde eine gleichwertige oder sogar bessere Gesundheit als bei fleischbasierter Ernährung. Die aktuelle Studienlage deutet darauf hin, dass vollwertige vegane Kost mindestens ebenso gesund ist wie herkömmliches Futter – möglicherweise mit spezifischen Vorteilen. Weitere Forschung zur Langzeitwirkung bleibt jedoch wichtig.

Grenzen und Risiken

  • Nicht jedes pflanzenbasierte Futter deckt automatisch alle Nährstoffanforderungen ab – das gilt ebenso für herkömmliche Produkte. In einigen Studien wurden z. B. niedrigere Iod- und bestimmte B-Vitaminwerte bei veganen Futtermitteln festgestellt, die entsprechend ergänzt werden müssen.

  • Besondere Aufmerksamkeit ist in sensiblen Lebensphasen wichtig: Welpen, trächtige oder laktierende Hündinnen sowie Hunde mit Vorerkrankungen haben einen veränderten Nährstoffbedarf. In diesen Situationen sollten Ernährung und Futterwahl immer tierärztlich begleitet werden.

  • Auch eine Umstellung auf pflanzliche Ernährung sollte professionell begleitet erfolgen – idealerweise durch Tierärzt:innen oder qualifizierte Ernährungsberater:innen, inklusive regelmäßiger Gesundheits- und Blutkontrollen.

PFLANZENBASIERTE ERNÄHRUNG: Fazit vom Experten

Nachhaltiges Hundefutter: Gesund für Hunde, gut für die Umwelt

Der Napf der Zukunft ist klimafreundlich – denn Hundefutter hat einen größeren Einfluss auf Umwelt und Ressourcen, als viele denken.


In diesem Kapitel zeigen wir, wie stark die Wahl des Futters Klima, Landwirtschaft und den ökologischen Fußabdruck ihres Hundes beeinflusst – und warum pflanzenbasierte Rezepte hier einen wichtigen Unterschied machen können.

Spielt Hundefutter eine Rolle für unser Klima?

Die kurze Antwort: Ja – das Futter spielt eine zentrale Rolle.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz leben rund 12 Millionen Hunde, weltweit sogar über eine Milliarde Hunde und Katzen – Tendenz steigend. Wie wir sie füttern, hat einen messbaren Einfluss auf Klima und Ressourcen.

Natürlich sind Hunde keine Klimasünder. Doch angesichts der wachsenden Tierzahlen lohnt sich ein Blick auf nachhaltige Fütterungsformen.

Wie im Kapitel Das Hundefutter von morgen gezeigt, ist eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung für Hunde gesund und wissenschaftlich gut belegt. Studien zeigen zudem: Vegane Rezepte sind die ressourcenschonendsten Optionen.

Bei Hunden macht das Futter rund 90 % ihres ökologischen Pfotenabdrucks aus.

Wer das Futter umstellt, nutzt daher den größten Hebel – ohne sonst etwas im Hundeleben ändern zu müssen.

Auch die Zutaten sind entscheidend: Je geringer der Anteil tierischer Bestandteile, desto klimafreundlicher das Futter. Schon eine flexitarische Fütterung – etwa ein bis zwei vegane Tage pro Woche – reduziert den Pfotenabdruck deutlich.

Besonders relevant: In herkömmlichem Futter stecken häufig Rind- oder Lammfleisch, die zu den klimabelastendsten Zutaten gehören. Rind verursacht mehr als das Zehnfache der Treibhausgase verglichen mit pflanzlichen Alternativen.

Wie groß ist dER Unterschied wirklich?

Ressourcenverbrauch Trockenfutter

Eine Studie aus Großbritannien von Brociek & Gardner (2025) analysierte Umweltauswirkungen für die Erzeugung von 1000 kcal Trockenfutter: Pflanzliche Trockenfutter brauchen 97 % weniger Land und erzeugen dabei 90 % weniger CO₂ als rindfleischbasierte Futter. Hier eine kurze Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse:

Ressourcenverbrauch bei Nassfutter ähnlich

Umstellung auf pflanzenbasiertes Futter

-37% Reduktion vom gesamten Klimawandelpotenzial (Vergleich mit durchschnittlichen fleischbasiertem Futter).

Umstellung auf pflanzenbasiertes Futter
Falls vorher aber hochwertige Fleischprodukte verfüttert wurden kann die Reduktion fast 20x gesteigert werden. (Jarosch et al., 2024)

Wie UNTERSCHEIDEN SICH DIE CO₂-FußabdrÜckE?
PFLANZLICH Vs. fLEISCH

Berechnet man die Treibhausgasemissionen für einen mittelgroßen Hund – etwa einen 20 kg schweren Labrador mit durchschnittlicher Aktivität – über ein Jahr hinweg, zeigen sich deutliche Unterschiede je nach Art der Fütterung. Entscheidend für den Pfotenabdruck ist nicht nur, ob pflanzliche oder fleischbasierte Zutaten verwendet werden, sondern auch, welches Fleisch im Napf landet.

In der folgenden Grafik sehen Sie, wie stark sich die Wahl des Futters auf den jährlichen CO₂-Fußabdruck eines 20kg Labradors auswirken kann (Brociek & Gardner, 2025).

Was bedeuten diese Einsparungen?

Besonders groß ist das Einsparpotenzial beim Wechsel von einem rindfleischbasierten Trockenfutter auf ein vollwertiges pflanzenbasiertes Futter:

Dabei lassen sich pro Jahr etwa 10.540 kg CO₂-Äquivalente einsparen – das entspricht in etwa den Emissionen, die entstehen, wenn eine Person 3,8-mal von Deutschland auf die Malediven und zurück fliegt.

(Umwelt Bundesamt DE)

Selbst bei weniger extremen Umstellungen – etwa von Lamm oder Geflügel auf pflanzlich – sind die CO₂-Einsparungen beachtlich. Die bestätigt: Wer das Futter seines Hundes umstellt, kann einen echten Unterschied für das Klima machen.

Was würde eine Umstellung im grossen Massstab bewirken?

Eine weitere Studie von 2023 kommt zu ähnlichen Resultaten und zeigt, dass eine weltweite Umstellung aller Hunde auf pflanzenbasierte Ernährung schätzungsweise eine Landfläche größer als Mexiko freisetzen würde und dabei mehr Treibhausgasemissionen einspart, als Großbritannien in einem Jahr produziert (Knight, 2023). 

Was würde eine Umstellung im grossen Massstab bewirken?

Eine weitere Studie von 2023 kommt zu ähnlichen Resultaten und zeigt, dass eine weltweite Umstellung aller Hunde auf pflanzenbasierte Ernährung schätzungsweise eine Landfläche größer als Mexiko freisetzen würde und dabei mehr Treibhausgasemissionen einspart, als Großbritannien in einem Jahr produziert (Knight, 2023). 

Warum das Futter der Schlüssel ist?

Das Futter ist der größte Hebel, den Hundehalter:innen haben, um den Pfotenabdruck ihrer Vierbeiner zu verringern. Denn während Spielzeug, Leinen oder Transport kaum ins Gewicht fallen, bestimmt das Futter zu ca. 90% den ökologischen Fußabdruck ihres vierbeinigen Freundes.

Ein pflanzenbasierter Napf bedeutet:

✅ Weniger Treibhausgase
Weniger Landverbrauch
Weniger Wasserverbrauch
Weniger Tierleid

Und das Beste: Der Hund merkt den Unterschied nicht – aber die Umwelt schon.

Der Napf deines Hundes kann Teil der Lösung sein.
Mit jeder Mahlzeit kannst du Klima, Tiere und Ressourcen schützen – ganz ohne Verzicht, nur durch Bewusstsein und Aufklärung.

Futterumstellung auf den Napf der Zukunft - eine pflanzenbasierte Hundeernährung

IST DiE Umstellung auf vegane hundeernährung Kompliziert?

Beitrag von dr. med. vet. Uwe Romberger

Tierarzt & Ernährungsberater für Hunde

Vorweg, die Umstellung auf vegane Hundeernährung ist nicht komplizierter als jeder andere Futterwechsel. Gelinde gesagt, ist es einfach, wenn man es wirklich will. Man muss also im Kopf klar sein!

Jeder Hund ist einzigartig und genau so individuell muss man auch eine Futterumstellung angehen. Dabei gibt es klare allgemeingültige Regeln, welche auf den jeweiligen Hund angepasst werden müssen. Für die Umstellung auf eine vegane Hundeernährung benötigt man zuerst entweder ein veganes Alleinfertigfutter oder eine fachlich kompetent berechnete vegane Futterration zum Selberzubereiten oder eine Kombination aus beidem, welche auf den Bedarf des Hundes abgestimmt ist.

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Eine Standardumstellung der Fütterung bei einem wenig verdauungsempfindlichen Hund kann innerhalb von 4 bis 8 Tagen erfolgen, indem man jeden Tag ein Viertel bzw. ein Achtel des bisherigen Futters gegen das vegane Futter austauscht. So ist der Hund nach 4 bzw. 8 Tagen fertig umgestellt.

Bei einem Hund, welcher bisher gebarft wurde, also eine Rohfleischfütterung erhielt, ist es eher keine Option, weiter Rohfleischportionen reduziert zu füttern. In diesem Fall ist es möglich, alle pflanzlichen Futterkomponenten der Barfration, welche der Hund schon kennt, beizubehalten und gleichzeitig bedarfsgerecht mit veganen Futtermitteln zu ergänzen, so dass eine vegane Futterration entsteht.

Grundsätzlich wäre es möglich, wenig empfindliche Hunde sofort von jetzt auf gleich umzustellen. Das ist jedoch nicht zu empfehlen und bleibt Ausnahmefällen vorbehalten. Aber es geht.

Sehr magen-darm-empfindliche oder futterheikle Hunde können über längere Zeiträume von mehreren Wochen ganz langsam an die pflanzenbasierte Fütterung gewöhnt werden. Indem man statt jeden Tag nur jede Woche einen Anteil der Futterration ersetzt, kann man die Hunde fast unbemerkt für den Hund umstellen. Jede Woche wird zum Beispiel ein Achtel oder ein Zentel der Futterration ausgetauscht.

Üblicherweise wird das vegane Futter sehr gerne von Hunden gefressen, außer vielleicht bei sehr futterheiklen Hunden, welche generell bei jeder Futterumstellung rummäkeln.

Bei der Fütterung von veganem Fertigfutter kommt es kaum zu Verdauungsauffälligkeiten. Bei selbstgekochten Futterrationen ist die Futtermenge an sich bereits größer als bei Fertigfutter. Somit wird auch eine größere Menge wieder ausgeschieden und die Kotkonsistenz ist häufiger weicher, was nicht als Durchfall anzusehen ist. Das ist ganz normal und sollte im Tagesablauf berücksichtigt werden. 

Als Durchfall wird extrem häufigerer Kotabsatz mit deutlich verminderter Konsistenz, also in breiiger oder flüssiger Form definiert. Auch muss nicht jede Verdauungsänderung oder -problematik mit der Futterumstellung zusammenhängen. Eventuell müssen bei einer selbstzubereiteten veganen Futterration drei statt der üblichen zwei Fütterungsportionen eingerichtet werden, weil eben die Menge des Futters deutlich mehr ist.

Die Umstellung auf eine pflanzenbasierte Hundeernährung ist abgeschlossen, wenn der Hund das vegane Futter ganz selbstverständlich frisst und die Häufigkeit und die Konsistenz des Kotabsatzes sich konstant eingepegelt haben. Es kann also ganz anders sein als früher bei Mischkost.

Es ist empfehlenswert für Welpen, für alte Hunde, für kranke Hunde, für Hunde mit erhöhten Leistungsanforderungen, bei selbstzubereitetem Futter oder bei mit Fertigfutter kombinierter Fütterung die vegane Futterration fachkundig berechnen zu lassen.

Wie Hunde richtig auf veganes Futter umgestellt werden?
Was sagt der Experte

Der Napf der Zukunft ist pflanzenbasiert!

Warum?

weil…

…es für das Ökosystem unseres Planeten sinnvoll ist.

…es für die Gesundheit unserer Hunde problemfrei möglich ist.

…es ethisch kaum zu rechtfertigen ist, Millionen intelligenter Nutztiere wie Kühe und Schweine zu schlachten,
um damit die Näpfe unserer geliebten Haustiere zu füllen.

Unsere Hunde sind Teil der Familie!

Aber müssen sie wirklich der Grund sein, warum andere Tiere sterben?

Wenn pflanzenbasierte Ernährung artgerecht, gesund und einfach umsetzbar ist –
dann sollten wir den “Napf der Zukunft” neu denken?